Name: Miro Neukomm Ausbildung/Beruf: Ausbildung zum Informatiker Ausbildungsort: Lehrjahr: 4. Lehrjahr Berufsschule: Gewerblich Industrielle Berufsschule Bern |
![]() |
Berufsbildung
Der Bereich Informatik ist recht gross, folglich hat man viele verschiedene Einblicke in die jeweiligen Gebiete. Mein Traumberuf wäre Grafiker/Webdesigner. Das schwie-rige an meinem Traumberuf ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Mittlerweile gibt es sehr viele gute Webdesigner und ohne vorhandene Referenzen ist es sicher schwierig, sich zurecht zu finden. Erreichbar ist mein Traumberuf für mich auf jeden Fall.
Berufsschule
Ich fühle mich in meiner Berufsschule grösstenteils wohl. Unsere
Klasse besteht im Schnitt aus 15 Personen, davon sind 25 Prozent Frauen.
Zu den Lehrern pflege ich keine spezielle Beziehung.
Je nach Berufsziel will man sich in unterschiedlichen Bereichen weiterentwickeln,
entsprechend individuell ist denn auch die Bedeutung der jeweiligen Fächer.
Ich denke, dass sich Theorie und Praxis ungefähr die Waage halten.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, ethische sowie spirituelle
Fragen finden wenig bis gar keinen Platz in der Schule.
Unterstützung bei Stellensuche / Schulschwierigkeiten
Durch einen Stand an der Berufs- und Ausbildungsmesse (BAM) bin ich auf
meine Lehrstelle aufmerksam geworden. Für mich war es nicht sonderlich
schwierig, eine Lehrstelle zu finden, da ich die Zusage sehr früh erhielt.
Insgesamt schrieb ich etwa sechs Bewerbungen. Angesichts der Zahlen der arbeitslosen
Schulabgänger wird es wohl zutreffen, dass es früher einfacher
war, eine Lehrstelle zu finden.
In meinem Lehrbetrieb wechsle ich regelmässig die Arbeitsstelle (alle
3 Monate, alle 6 Monate oder nach einem Jahr). Daher habe ich auch nie dieselbe
Bezugsperson. Meistens waren die Verantwortlichen aber hilfsbereit und freundlich.
Einfluss Kirche / Familie / andere Institutionen
Unterstützung fand ich vor allem bei meiner Familie. Mein Glaube und
die Kirche hingegen hatte keinen Einfluss auf meine Berufswahl oder die Stellensuche.
Generell finde ich, dass es heute mehr Möglichkeiten gibt, Unterstützung
zu erhalten als früher. Mir persönlich fehlt allein bei schwierigen
Themen in der Berufsschule ge-legentlich etwas Unterstützung durch die
Lehrkräfte.



